Langenstr. 23

„Dornröschen wird erweckt“

Der Bauhistoriker Frank Hoffmann, der vor der Sanierung der Langenstraße 23 eine umfangreiche Dokumentation über den Zustand und die Geschichte des Hauses erstellt hatte, schrieb: „Das Gebäude ist der letzte Teil einer Gruppe von drei barocken Giebelhäusern, … die nach der Zerstörung durch den Beschuss 1678 (durch den großen Kurfürsten) und nach dem großen Stadtbrand 1680 in den Folgejahren wieder aufgebaut wurden. Die beiden Nachbarhäuser sind innerhalb der letzten 30 Jahre bereits zu unterschiedlichen Zeiten abgetragen worden.“ 

Früher war es ein zweigeschossiges Giebelhaus mit Volutengiebel aus dem Mittelalter – noch zu erkennen im Kellerbereich, im Erdgeschoss und in den Brandmauern.

Langenstraße 23, Zustand 2000

Langenstr. 23, Zustand 1991