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	<title>Bürgerkomitee „Rettet die Altstadt Stralsund“ e. V.</title>
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	<description>Denkmalschutz, Altstadtentwicklung, Bewahrung der Altstadt der Hansestadt Stralsund</description>
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	<title>Bürgerkomitee „Rettet die Altstadt Stralsund“ e. V.</title>
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		<title>Antwort des Oberbürgermeister zur kAF 0106/2026¹ in der Bürgerschaftssitzung vom 08.10.2026</title>
		<link>https://buergerkomitee-stralsund.de/themen/antowort-des-amtsleiters-schule-und-sport-timo-viecens-zu-top-7-8%c2%b9-der-buergerschaftssitzung-vom-08-10-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[heiko]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 12:25:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>
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					<description><![CDATA[Es antwortet der Amtsleiter Schule und Sport (Timo Viecens) Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Radtke, Zu eins, das Konzept wurde innerhalb der Verwaltung &#8230; <a href="https://buergerkomitee-stralsund.de/themen/antowort-des-amtsleiters-schule-und-sport-timo-viecens-zu-top-7-8%c2%b9-der-buergerschaftssitzung-vom-08-10-2026/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Antwort des Oberbürgermeister zur kAF 0106/2026¹ in der Bürgerschaftssitzung vom 08.10.2026</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Es antwortet der Amtsleiter Schule und Sport (Timo Viecens)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Radtke,</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu eins, das Konzept wurde innerhalb der Verwaltung eingehend geprüft, umfassend erörtert und unter Berücksichtigung der maßgeblichen Belange sorgfältig abgewogen. Darüber hinaus wurde das Konzept im Ausschuss für Kultur und im Ausschuss für Bau, Umwelt, Klimaschutz und Stadtentwicklung zur Beratung und Erörterung vorgestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu zwei, das Johanniskloster, ein ehemaliges Franziskanerkloster, gehört gemeinsam mit dem ehemaligen Dominikanerkloster St. Katharin zu den Stralsunder Bettelordensklöstern. Das Kloster wurde 1254 gegründet. Nach der Reformation wurde der nördliche Teil der Anlage in eine städtische Unterkunft für ältere Menschen umgewandelt, während im straßenseitigen Bereich die kirchliche Nutzung beibehalten wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Klosterkirche des Johannisklosters wurde bereits 1624 durch einen Brand zerstört. Der erhaltene Chor wurde anschließend als kleine Johanniskirche weitergenutzt. Im Bereich des zerstörten Kirchenschiffs entstand ein von einem Kreuzgang gefasster Friedhof. Im Zweiten Weltkrieg wurden sowohl dieser Hof als auch der als Kirche genutzte Chor weitgehend zerstört. Erhalten blieben im Wesentlichen die Umfassungsmauern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die heutige Betrachtung der Pietà ist insbesondere die historische Nutzung des ehemaligen Kirchenschiffs von Bedeutung. Ernst Barlach kannte noch den dort angelegten introvertierten Friedhof mit seinen Laubengängen vor der kleinen Johanniskirche. In diesem Zusammenhang entstand die Vorstellung, seine Pietà in diesem Umfeld aufzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Professor Dr. Gering formulierte 1932 gegenüber Ernst Barlach den Gedanken, dass die Plastik an diesem Ort dem stillen Gedenken an die Toten dienen könne. Zugleich sollte der Platz zur Einkehr und zum Innehalten anregen und auch für größere Gedenkveranstaltungen geeignet sein. Die heutige Situation unterscheidet sich wesentlich von den damaligen Rahmenbedingungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die historischen Laubengänge sind nach dem Zweiten Weltkrieg nicht wieder hergestellt worden. Das Johanniskloster soll in Zukunft wieder als räumliche Einheit entwickelt werden mit einem Hauptzugang in der Achse der Külpstraße. Damit verbunden ist eine regelmäßige Nutzung des Hofsbereichs als Foyer bzw. Entrée, die mit der ursprünglichen Funktion eines stillen Gedenkortes nicht uneingeschränkt vergleichbar ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Pietà ergeben sich daraus konkrete Fragen hinsichtlich ihrer Präsentation und ihres Schutzes. Bei Veranstaltung wird die Plastik derzeit entweder abgedeckt oder offen im Veranstaltungsbereich belassen. Beide Varianten sind mit Nachteilen verbunden. Bei einer Abdeckung ist die Pietà für die Dauer der Veranstaltung nicht wahrnehmbar. Bei einer offenen Präsentation besteht dagegen die Gefahr, dass der Sockel der Plastik als Ablage oder Abstellfläche genutzt wird. Zudem steht die Darstellung der Trauernden bei Veranstaltung in einem deutlichen Spannungsverhältnis zum jeweiligen Veranstaltungsgeschehen. Aufgrund der filigranen und fragilen Ausführung der Plastik ist darüber hinaus ein angemessener Schutz vor unbeabsichtigten Beschädigungen jederzeit sicherzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor diesem Hintergrund ist die Frage nach einem geeigneten dauerhaften Standort der Pietà im Zusammenhang mit dem bestehenden und in Entwicklung befindlichen Nutzungskonzepten zu betrachten. Für das Johanniskloster und das Katharinenkloster werden seit mehreren Jahren Nutzungskonzepte entwickelt und ständig fortgeschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Konzepte werden regelmäßig den zuständigen Ausschüssen vorgestellt und dort beraten. Auch das Nutzungskonzept für die Höfe des Katharinenklosters wurde den zuständigen Ausschüssen bereits vorgestellt und erläutert. Im Rahmen dieser Überlegung bietet sich eine Verlagerung der Pietà in die Höfe des Katharinenklosters als eine zu prüfende Option an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein solcher Standort würde die Plastik aus dem unmittelbaren Veranstaltungsbetrieb des Johannisklosters herauslösen und zugleich einen räumlichen Zusammenhang schaffen, der ihrem Charakter als Gedenkplastik besser Rechnung tragen kann. Darüber hinaus würde die Pietà dort in einen kunst- und kulturhistorischen Zusammenhang mit weiteren bedeutenden Plastiken von Kolbe und Seitz gestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für diese Überlegung liegen entsprechende wissenschaftliche Untersuchung und Veröffentlichung zugrunde. Bei der weiteren Standortentscheidung sind daher insbesondere drei Gesichtspunkte gegeneinander abzuwägen: die historische und inhaltliche Bedeutung der Pietà als Gedenkplastik, die Anforderung an ihren dauerhaften Schutz sowie die gegenwärtige und künftige Nutzung der jeweiligen Klosteranlage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Prüfung einer Verlagerung stellt dabei keine Abkehr von der historischen Bedeutung des Johannisklosters als Ort des Gedenkens dar. Vielmehr geht es darum, für die Pietà einen Rahmen zu schaffen, in dem ihre Funktion als Gedenkplastik dauerhaft angemessen zur Geltung kommt und gleichzeitig auch ihrem Schutzrechnung getragen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einbindung des Welterbebeirats. Die Pietà selbst ist nicht Bestandteil des UNESCO Welterbes. Eine mögliche Veränderung ihres Standortes hat nach derzeitiger Einschätzung auch keinen unmittelbaren Einfluss auf das äußere Erscheinungsbild des als Welterbe geschützten baulichen Ensembles. Insbesondere ist keine bauliche Veränderung des Welterbebestandes mit der Verlagerung der Plastik verbunden. Aus diesem Grund wurde eine zwingende Beteiligung des Welterbebeirats nicht gesehen. Unabhängig davon steht einer Befassung des Welterbebeirats mit der Fragestellung nichts entgegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu drei: Die Pietà ist im Johanniskloster derzeit nicht zuverlässig zugänglich. Im Katharinenkloster des Stralsund Museums wäre sie hingegen im Sommer an 7 Tagen in der Woche kostenfrei für die Öffentlichkeit zugänglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am derzeitigen Aufstellungsort kommt die Plastik zudem nicht in ihrer ganzen Wirkung zur Geltung. Sie wurde ursprünglich für einen kleineren Raum geschaffen. Auch die in den 1980er Jahren realisierte Vergrößerung kann daran nichts Grundlegendes ändern. Das Johanniskloster soll künftig zu einem Ort für Feste und Veranstaltungen entwickelt werden. Vor diesem Hintergrund erscheint die Präsentation einer Mutter, die um ihr Kind trauert bzw. es unter Tränen opfert, an diesem Ort nicht passend. Eine Aufstellung der Pietà im Zusammenhang mit der Plastik von Kolbe, der das Johanniskloster ebenfalls als möglichen Aufstellungsort vorgesehen hatte, sowie mit der Plastik von Seitz, die Käthe Kollwitz zeigt, würde hingegen neue inhaltliche Bezüge ermöglichen. Die Werke könnten auf zwei Katastrophen des 20. Jahrhunderts verweisen. Zugleich eröffnet die gemeinsame Präsentation eine weitere Lesart. Sie könnte die Zerrissenheit von Künstlerinnen und Künstlern im Nationalsozialismus thematisieren. Diese historische Dimension gilt es darzustellen und auch zur Diskussion zu stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kolbe, Barlach und Käthe Kollwitz standen sich dabei keineswegs unversöhnlich gegenüber. Im Gegenteil, sie kannten sich, standen miteinander im Austausch. Eine gemeinsame Präsentation ihrer Werke könnte daher auch die persönlichen und künstlerischen Verbindungen zwischen ihnen sichtbar machen. Nicht zuletzt bietet das Katharinenkloster den Vorteil, dass die Pietà dort zugleich geschützt und öffentlich zugänglich wäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den vergangenen Jahren haben Diebstähle bzw. Diebstahlversuche an Kunstwerken im öffentlichen Raum zugenommen. Im Katharinenkloster ließe sich dieses Risiko deutlich minimieren. Erst kürzlich wurde beispielsweise in Lauterbach versucht, eine Plastik von einem Friedhof zu entwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur weiteren Abwägung über den Verbleib der Pietà soll ein Workshop stattfinden, in dem die verschiedenen Aspekte und möglichen Perspektiven gemeinsam erörtert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu gegebener Zeit wird es eine entsprechende Vorlage zur Entscheidung durch die Bürgerschaft geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielen Dank.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="#sdfootnote1anc" id="sdfootnote1sym">1</a>) Sachstand und geplante Verlagerung der Barlach-Pietà am Johanniskloster; Einreicher: Jens Radtke, AfD Fraktion; Vorlage: kAF 0106/2026</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Welchen konkreten Planungs- und Entscheidungsstand gibt es hinsichtlich einer Verlagerung der Barlach-Pietà vom Johanniskloster in das Stralsund Museum, und wer hat hierzu bislang welche Entscheidungen getroffen oder vorbereitet?</li>



<li>Welche fachlichen, denkmalpflegerischen und kunsthistorischen Stellungnahmen liegen zur Bedeutung des heutigen Standortes am Johanniskloster sowie zu den Auswirkungen einer Verlagerung vor, und welche Gremien, insbesondere der Welterbebeirat, wurden bislang beteiligt?</li>



<li>Aus welchen konkreten Gründen wird eine Verlagerung in das Stralsund Museum erwogen, welche Alternativen zum Umzug wurden geprüft und ist vorgesehen, die Bürgerschaft vor einer endgültigen Entscheidung zu beteiligen?</li>
</ol>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Transkription aus der <a href="https://www.youtube.com/live/uNNtJwI1Flk" data-type="link" data-id="https://www.youtube.com/live/uNNtJwI1Flk" target="_blank" rel="noopener">Live-Übertragung der Bürgerschaft vom 8.10.26</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Brief von D. Feikert vom 7.10.26 an die Bürgerschaft</title>
		<link>https://buergerkomitee-stralsund.de/themen/brief-von-d-feikert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[heiko]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 08:11:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren der Bürgerschaft Stralsund,durch einen Artikel in der Ostsee- Zeitung vom 02.10.2026 habe ich davon erfahren,dass die Chefin des Stralsund Museums Frau Dr. Maren Heun die &#8230; <a href="https://buergerkomitee-stralsund.de/themen/brief-von-d-feikert/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Brief von D. Feikert vom 7.10.26 an die Bürgerschaft</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrte Damen und Herren der Bürgerschaft Stralsund,<br>durch einen Artikel in der Ostsee- Zeitung vom 02.10.2026 habe ich davon erfahren,<br>dass die Chefin des Stralsund Museums Frau Dr. Maren Heun die Pietá, die derzeit im Johanniskloster steht, in den Innenhof des Museums umsetzen möchte. Für mich ist dieses das schönste Denkmal, welches wir in Stralsund haben. Jetzt steht das Denkmal im öffentlichen Raum und kann von allen Bürgern und Gästen dieser Stadt gesehen werden. Sollte es umgesetzt werden, ist es nur für eine kleine Gruppe von Menschen gegen Bezahlung sichtbar.<br>Gerade durch den Ukraine-Krieg ist das Thema „Krieg&#8220; wieder für alle aktuell geworden. Wer das Denkmal genau betrachtet, sieht aber nicht nur eine Mutter, die um ihren gefallenen Sohn trauert, sondern auch das Kreuz als Symbol der Christenheit.<br>Aus diesem Grund ist der jetzige Standort, an einer durch Krieg zerstörten Kirche, genau der richtige Platz. Es gibt keinen besseren in dieser Stadt.<br>Ich bitte Sie sich in der Bürgerschaft dafür einzusetzen, dass das Denkmal an seinem derzeitigen Platz verbleibt. Es ist ein Denkmal von einem Stralsunder für alle Stralsunder und hat einen ganz aktuellen Bezug.<br>Diesen Brief habe ich auch den anderen Fraktionen der Bürgerschaft zugesandt.<br>Mit freundlichen Grüßen</p>



<p class="wp-block-paragraph">D. Feikert</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Giebelhäuser, Buden &#038; Keller</title>
		<link>https://buergerkomitee-stralsund.de/wissen/giebelhaeuser-buden-keller/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[heiko]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 16:31:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die gotischen Bürgerhäuser wurden vorwiegend aus gebrannten Ziegeln errichtet, der Innenausbau erfolgte in Holz.Die Grundstücke mit einer Größe von ca. 10&#215;30 Metern lagen mit der Schmalseite zur Straße. Diese Lage &#8230; <a href="https://buergerkomitee-stralsund.de/wissen/giebelhaeuser-buden-keller/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Giebelhäuser, Buden &#38; Keller</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die gotischen Bürgerhäuser wurden vorwiegend aus gebrannten Ziegeln errichtet, der Innenausbau erfolgte in Holz.<br>Die Grundstücke mit einer Größe von ca. 10&#215;30 Metern lagen mit der Schmalseite zur Straße. Diese Lage schaffte gleiche Bedingungen und verlangte eine Bebauung in Giebelstellung. Sowohl der Straßen- und Hofgiebel als auch die Traufwände wurden mit Ziegeln errichtet, Die Traufwände dienten als Auflage für die Deckenbalken beider angrenzender Gebäude. Diese Bauweise erforderte die Errichtung ganzer Hausreihen. Der Keller, halb eingesenkt, hatte zwei Zugänge von der Straße. Der dazwischenliegende Beischlag führte durch das mittige Portal in den zentralen Vielzweckraum, die Diele.<br>Die Diele nahm ursprünglich die ganze Grundfläche des Hauses, bei einer beachtlichen Höhe von 4,5-5 Metern ein. Etwas seitlich von der Längsachse des Hauses steht in der Mitte ein gewaltiger Hausbaum. Als Lastaufnahme für den Längsunterzug trägt er die Last der Speicherböden. Während der erste Speicher noch in den massiven Umfassungsmauern verankert ist, liegen die anderen zwei bis drei Speicheretagen in der Dachkonstruktion des Hauses. Ein Lastzug in der Hausmitte sorgte durch übereinanderliegende Luken in allen Decken, für die vertikale Verbindung vom Keller in alle Etagen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im schmaleren Teil der Diele, zwischen Hauswand und Hausbaum, wurde eine Galerie eingehängt. Unter der Galerie zum Straßengiebel hin befand sich später das Kontor. Der in Galeriebreite hofseitig errichtete Kemladen erreichte in der Regel 10 Meter Länge. Seine beiden Geschosse waren höher als die Diele. Eine kleine Wendeltreppe im Kemladen verbindet den Keller an der Nahtstelle zum Hauptgebäude mit der Diele. Hofseitig befand sich an der Galerieseite in der Diele eine Feuerstätte. Weil der Kaufmann im allgemeinen die Braugerechtigkeit besaß, wurde die Wärme der Feuerstelle genutzt, um das auf den Speicherböden lagernde Getreide zu Malz zu verarbeiten. Im ersten Speicher befand sich die Malzdarre, sie wurde über einen in der Wand befindlichen Schornstein mit der nötigen Heißluft versorgt. Sicherlich wurde diese Feuerstelle gleichzeitig als Herd für die Speisenzubereitung genutzt. Die Speisen wurden gemeinsam am großen Tisch in der Diele eingenommen. Die Diele war der Lebens- und Arbeitsraum aller Hausangehörigen. Das Licht für diesen Bereich lieferte die als große Fensterwand die &#8222;Lucht&#8220; genutzte unverbaute Hofwand der Diele. Die eigentlichen Wohnräume der Kaufmannsfamilie befanden sich im Kemladen. Das Erdgeschoß war für die Bedürfnisse der Hausfrau reserviert, die Schlafräume der Familie waren vermutlich in der oberen Etage. Das Gesinde nächtigte in abgeschlagenen Kammern auf den Speichern. Als Ergänzung der Gesamtanlage entstand später, am Ende des Grundstückes, ein querstehendes kombiniertes Stall- und Speichergebäude oder ein Brauhaus.<br>Die Giebel dieser stolzen Kaufmannshäuser dominierten in den breiten zum Hafen führenden Straßen. Das Straßenbild der Zeit wäre jedoch ohne die &#8222;Buden&#8220; der Handwerker unvollständig. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/2004-Papenstr-8-9-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-3437" srcset="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/2004-Papenstr-8-9-1024x681.jpg 1024w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/2004-Papenstr-8-9-300x199.jpg 300w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/2004-Papenstr-8-9-768x511.jpg 768w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/2004-Papenstr-8-9.jpg 1334w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Handwerkerbuden in der Papenstr. 8/9 nach der Sanierung</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die &#8222;Buden&#8220; waren solide Gebäude aus Backstein, mit der Traufwand von ca. 10 Meter Länge zur Straße. Es waren in der Regel unterkellerte zweigeschossige Gebäude. Der Wohnbereich befand sich im Obergeschoß.Handwerker waren in der frühen Zeit nicht ratsfähig.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/lichtnische_in_einem_keller-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-3427" srcset="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/lichtnische_in_einem_keller-1024x768.jpeg 1024w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/lichtnische_in_einem_keller-300x225.jpeg 300w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/lichtnische_in_einem_keller-768x576.jpeg 768w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/lichtnische_in_einem_keller-1536x1152.jpeg 1536w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/lichtnische_in_einem_keller.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Lichtnische in einem Keller, der im Mittelalter Wohnzwecken diente</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Als dritte Kategorie privater Gebäude gab es die sogenannten Keller. Diese können sowohl ebenerdige wie auch eingesenkte Gebäude sein. In den Kellern wurde nur noch gewohnt, ihre Bewohner gingen außerhalb des Hauses einer Arbeit nach.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="1020" src="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/schnitt-durch-ein-giebelhaus-1024x1020.png" alt="" class="wp-image-3368" srcset="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/schnitt-durch-ein-giebelhaus-1024x1020.png 1024w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/schnitt-durch-ein-giebelhaus-300x300.png 300w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/schnitt-durch-ein-giebelhaus-150x150.png 150w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/schnitt-durch-ein-giebelhaus-768x765.png 768w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/schnitt-durch-ein-giebelhaus.png 1186w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Schnitt durch ein Giebelhaus (Ulf Kegel)</figcaption></figure>



<ol class="wp-block-list">
<li>Keller</li>



<li>Hausbaum</li>



<li>Lucht</li>



<li>Diele</li>



<li>Kontor</li>



<li>Galerie</li>



<li>1. Speicherboden</li>



<li>2. Speicherboden</li>



<li>Kemladen</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses spätgotische Dielenhaus wurde um 1400 errichtet. Vermutlich erstreckte sich die Diele ursprünglich über das gesamte Erdgeschoß. Über der Diele befanden sich drei Speicherböden. Die Lasten wurden im Bereich des Hausbaumes mittels Winde in die Speicherböden befördert. Wohnbereich war der zweigeschossige Kemladen.<br>Im 17. Jahrhundert wurde dieses Haus mehrfach umgebaut, in dieser Zeit erfolgte vermutlich der Einbau der Galerie. Nach 1700 baute man die Diele in zwei Wohngeschosse um.<br>Im 19. und 20. Jahrhundert wurden die Speicheretagen in Wohnungen umgewandelt und die Fassade neu gestaltet.<br>1976 &#8211; 1979 erfolgte der Rückbau und die Rekonstruktion dieses Hauses als Typ &#8222;Kleines gotisches Dielenhaus&#8220;.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8655-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="3401" src="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8655-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3401" srcset="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8655-1024x683.jpg 1024w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8655-300x200.jpg 300w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8655-768x512.jpg 768w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8655-1536x1024.jpg 1536w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8655-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8654-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" data-id="3397" src="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8654-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3397" srcset="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8654-683x1024.jpg 683w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8654-200x300.jpg 200w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8654-768x1152.jpg 768w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8654-1024x1536.jpg 1024w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8654-1365x2048.jpg 1365w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8654-scaled.jpg 1707w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8652-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" data-id="3399" src="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8652-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3399" srcset="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8652-683x1024.jpg 683w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8652-200x300.jpg 200w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8652-768x1152.jpg 768w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8652-1024x1536.jpg 1024w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8652-1365x2048.jpg 1365w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8652-scaled.jpg 1707w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8651-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" data-id="3400" src="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8651-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3400" srcset="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8651-683x1024.jpg 683w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8651-200x300.jpg 200w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8651-768x1152.jpg 768w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8651-1024x1536.jpg 1024w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8651-1365x2048.jpg 1365w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8651-scaled.jpg 1707w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8639-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="661" height="1024" data-id="3398" src="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8639-661x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3398" srcset="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8639-661x1024.jpg 661w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8639-194x300.jpg 194w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8639-768x1189.jpg 768w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8639-992x1536.jpg 992w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8639-1323x2048.jpg 1323w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_8639-scaled.jpg 1653w" sizes="auto, (max-width: 661px) 100vw, 661px" /></a></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Mühlenstr. 3</figcaption></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pläne zur Umsetzung der Barlach-Pietà vom Johanniskloster in das Stralsund-Museum</title>
		<link>https://buergerkomitee-stralsund.de/themen/plaene-zur-umsetzung-der-barlach-pieta-vom-johanniskloster-in-das-stralsund-museum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[heiko]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2026 07:51:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://buergerkomitee-stralsund.de/?p=3351</guid>

					<description><![CDATA[Der Kunstverein Stralsund e.V. hat von den Plänen zur Umsetzung der Barlach-Pietà vom Johanniskloster in das Stralsund-Museum erfahren.&#160; Der Vorstand des Kunstvereins unterstützt das Anliegen der Gästeführerin Dagmar Fromme und &#8230; <a href="https://buergerkomitee-stralsund.de/themen/plaene-zur-umsetzung-der-barlach-pieta-vom-johanniskloster-in-das-stralsund-museum/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Pläne zur Umsetzung der Barlach-Pietà vom Johanniskloster in das Stralsund-Museum</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Kunstverein Stralsund e.V. hat von den Plänen zur Umsetzung der Barlach-Pietà vom Johanniskloster in das Stralsund-Museum erfahren.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorstand des Kunstvereins unterstützt das Anliegen der Gästeführerin Dagmar Fromme und des Bürgerkomitees &#8222;Rettet die Altstadt&#8220; e.V., die Barlach-Pietà an ihrem jetzigen Standort zu belassen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frau Fromme hat die Argumente, die für einen Verbleib der Skulptur im Johanniskloster sprechen, aus unserer Sicht sehr schlüssig dargelegt (siehe PDF-Anhang). Der Vorstand des Kunstvereins schließt sich dieser Argumentation an. Wir möchten Sie deshalb bitten, sich dafür einzusetzen, die Pläne der Umsetzung zu überdenken.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielen Dank für Ihre Bereitschaft, unser Anliegen zu diskutieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit freundlichen Grüßen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Christel Mahnke<br>1.Vorsitzende des Kunstvereins Stralsund e.V.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schwerthalter, Pietà, Kollwitz Plastik</title>
		<link>https://buergerkomitee-stralsund.de/themen/schwerthalter-pieta-kollwitz-plastik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[heiko]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 09:14:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://buergerkomitee-stralsund.de/?p=3323</guid>

					<description><![CDATA[Das Stralsund Museum plant eine Neugestaltung des Kreuzganghofes im Katharinenkloster. Hier sollen drei im Besitz der Hansestadt befindliche Plastiken zusammen präsentiert werden. Dabei handelt es sich um Gegen dieses Vorhaben &#8230; <a href="https://buergerkomitee-stralsund.de/themen/schwerthalter-pieta-kollwitz-plastik/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Schwerthalter, Pietà, Kollwitz Plastik</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Stralsund Museum plant eine Neugestaltung des Kreuzganghofes im Katharinenkloster. Hier sollen drei im Besitz der Hansestadt befindliche Plastiken zusammen präsentiert werden. Dabei handelt es sich um</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Georg Kolbe &#8211; Die Schwerthalter (1934)</li>



<li>Ernst Barlach/Hans Peter Jäger &#8211; Pietà (1932/1988)</li>



<li>Gustav Seitz &#8211; Käthe Kollwitz (1957)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen dieses Vorhaben hat sich Widerstand geregt. Zudem haben wir zum besseren Verständnis der historischen Situation ein paar zusätzliche Artikel zusammengetragen und Portraits der Künstler verlinkt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Ich gebe wieder das was ist. Das Wirkliche und Wahrhaftige.</p>
</blockquote>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Ernst Barlach</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stellungnahmen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dagmar Fromme: <a href="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/Brief-Pieta-alle-Fraktionen.pdf" data-type="attachment" data-id="3332">Brief an den Oberbürgermeister</a> (13.09.26)</li>



<li><a href="https://buergerkomitee-stralsund.de/pressemitteilungen/die-pieta-im-johanniskloster/" data-type="post" data-id="3324">Brief des Bürgerkomitees an den Oberbürgermeister</a> (17.9.26)</li>



<li><a href="https://buergerkomitee-stralsund.de/themen/plaene-zur-umsetzung-der-barlach-pieta-vom-johanniskloster-in-das-stralsund-museum/" data-type="post" data-id="3351">Pläne zur Umsetzung der Barlach Pietà vom Johanniskloster in das Stralsund Museum</a> &#8211; Kunstverein Stralsund e.V. (20.09-26)</li>



<li><a href="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/Pieta.pdf" data-type="attachment" data-id="3348">Stralsunder Geschichtsverein zur Pietà</a> (21.09.26)</li>



<li><a href="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/10/Statement-des-Foerdervereins-STRALSUND-MUSEUM-e.V.-zur-aktuellen-Diskussion-um-die-Pieta-im-Johanniskloster.pdf" data-type="attachment" data-id="3386" target="_blank" rel="noopener">Statement des Förderverein Stralsund Museum</a> (04.10.26)</li>



<li><a href="https://buergerkomitee-stralsund.de/themen/brief-von-d-feikert/" data-type="post" data-id="3432">Brief von D. Feikert</a> an die Bürgerschaft (7.10.26)</li>



<li><a href="https://buergerkomitee-stralsund.de/themen/antowort-des-amtsleiters-schule-und-sport-timo-viecens-zu-top-7-8%c2%b9-der-buergerschaftssitzung-vom-08-10-2026/" data-type="post" data-id="3441">Antwort des Oberbürgermeisters in der Bürgerschaft</a> (kAF 0106/2026 vom 8.10.26)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pressestimmen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.blitzverlag.de/wp-content/uploads/2026/09/20260927_11-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Weniger Denkmäler</a> &#8211; Vorpommern Blitz 27.9.26 S.2 von Jürgen Blümel</li>



<li><a href="https://epaper.ostsee-zeitung.de/epaper/stralsund-2026-10-02-epa-168938/?page=p2603781&amp;interactivelayer=12213387">„Pietá“ soll ins Museum</a> &#8211; Ostsee-Zeitung vom 2.10.26 von Ines Sommer (ePaper paywall)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Materialien</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dietrich Schubert: <a href="https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/2647/1/Schubert_Revanche_oder_Trauer_ueber_die_Opfer_2004.pdf" target="_blank" rel="noopener">Revanche oder Trauer über die Opfer? Kolbe versus Barlach &#8211; ein Soldaten-»Ehrenmal« für die Stadt Stralsund 1928-35</a> (Berlin 2004)</li>



<li>Peter Dankert Carstensen: Kriegerehrenmal oder „Sundschwimmer“ – Stralsunder Museumsdirektoren retteten ein Kunstwerk vor der Zerstörung und dem Vergessen in: <a href="https://museumsverband-mv.de/media/mvmv_mitteilungen_2017.pdf" target="_blank" rel="noopener">Mitteilungen des Museumsverbandes MV</a> &#8211; (2017)</li>



<li>Materialsammlung Georg Kolbe Museum zum &#8222;<a href="https://sammlung.georg-kolbe-museum.de/de/werkverzeichnis/krieger-ehrenmal-stralsund/95713" target="_blank" rel="noopener">Krieger-Ehrenmal Stralsund</a>&#8222;</li>



<li><a href="https://sh-kunst.de/gustav-seitz-kaethe-kollwitz/" target="_blank" rel="noopener">Gustav Seitz: Käthe Kollwitz bei Kunst@SH</a></li>



<li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Kolbe" target="_blank" rel="noopener">Georg Kolbe bei Wikipedia</a></li>



<li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Barlach" target="_blank" rel="noopener">Ernst Barlach bei Wikipedia</a></li>



<li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%A4the_Kollwitz_(Plastik)" target="_blank" rel="noopener">Käthe Kollwitz Denkmal bei Wikipedia</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie geht es weiter?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Stralsund Museum plant in Zusammenarbeit mit dem Bürgerkomitee im <strong>Frühjahr 2027</strong> (nach der Eröffnung des Stralsund Museums) einen Workshop zum Thema „Pieta im Johanniskloster“ durchzuführen. Im Workshop soll es fünf Themengruppen geben</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Die Geschichte des Johannisklosters</li>



<li>Das heutige Johanniskloster und die geplante Nutzung</li>



<li>Der/die Künstler?</li>



<li>Stralsund 1932</li>



<li>Stralsund 1986 bis 1988</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Das Stralsund Museum wird den genauen Termin Workshops rechtzeitig veröffentlichen. Dann wird es Möglichkeiten geben, sich für die Teilnahme am Workshop anzumelden. <strong>Wir bleiben dran!</strong></p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/pieta2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="771" height="1024" data-id="3338" src="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/pieta2-771x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3338" srcset="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/pieta2-771x1024.jpg 771w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/pieta2-226x300.jpg 226w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/pieta2-768x1020.jpg 768w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/pieta2-1157x1536.jpg 1157w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/pieta2.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 771px) 100vw, 771px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Pieata von Ernst Barlach/Hans Peter Jäger 1932/1988</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-vom-2026-09-22-08-43-37.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="299" height="601" data-id="3360" src="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-vom-2026-09-22-08-43-37.png" alt="" class="wp-image-3360" srcset="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-vom-2026-09-22-08-43-37.png 299w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-vom-2026-09-22-08-43-37-149x300.png 149w" sizes="auto, (max-width: 299px) 100vw, 299px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Käthe Kollwitz von Gustav Seitz 1957 </figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/2006-03-xx_Kolbe-Plastik_Marinemuseum_Daenholm.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="624" height="1024" data-id="3342" src="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/2006-03-xx_Kolbe-Plastik_Marinemuseum_Daenholm-624x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3342" srcset="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/2006-03-xx_Kolbe-Plastik_Marinemuseum_Daenholm-624x1024.jpg 624w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/2006-03-xx_Kolbe-Plastik_Marinemuseum_Daenholm-183x300.jpg 183w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/09/2006-03-xx_Kolbe-Plastik_Marinemuseum_Daenholm.jpg 674w" sizes="auto, (max-width: 624px) 100vw, 624px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Kriegerdenkmal von Georg Kolbe 1934 (Quelle: Wikimedia)</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Pieta im Johanniskloster</title>
		<link>https://buergerkomitee-stralsund.de/pressemitteilungen/die-pieta-im-johanniskloster/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[heiko]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 08:58:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://buergerkomitee-stralsund.de/?p=3324</guid>

					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Badrow, das Johanniskloster ist insbesondere in den vergangenen zwei Jahren wieder stärker in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Das Bürgerkomitee hat hierzu aus unserer Sicht einen &#8230; <a href="https://buergerkomitee-stralsund.de/pressemitteilungen/die-pieta-im-johanniskloster/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Die Pieta im Johanniskloster</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Badrow,</p>



<p class="wp-block-paragraph">das Johanniskloster ist insbesondere in den vergangenen zwei Jahren wieder stärker in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Das Bürgerkomitee hat hierzu aus unserer Sicht einen wichtigen Beitrag geleistet. Wir erinnern beispielsweise an die Klosterfeste der Vereine im vergangenen und in diesem Jahr sowie insbesondere an unser umfangreiches Engagement bei der Neugestaltung und Pflege des Rosengartens. Unser Ziel war und ist es, das Johanniskloster als bedeutenden historischen und kulturellen Ort wieder stärker erlebbar zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Umso größer ist unser Unverständnis über die nun geplante Umsetzung der Pietà aus dem Johanniskloster in den Innenhof des Stralsund Museums.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Pietà gehört seit fast vier Jahrzehnten zum Johanniskloster. Die 1988 vom Güstrower Bildhauer Hans-Peter Jaeger nach einem Entwurf von Ernst Barlach geschaffene Skulptur steht nicht zufällig vor der Chorruine. Ihre Geschichte und ihr heutiger Standort sind untrennbar miteinander verbunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits 1986 hatte die Ernst-Barlach-Gedenkstätte der DDR beim Kulturhistorischen Museum Stralsund wegen der postumen Errichtung eines Ehrenmals nach Entwürfen Ernst Barlachs angefragt. Als Standort war das Johanniskloster vorgesehen. Der damalige Leiter des Stadtarchivs, Prof. Dr. Herbert Ewe, griff diese Idee auf und setzte sich für ihre Verwirklichung ein. Nach Abstimmungen mit der „Ernst und Hans Barlach GbR“ in Ratzeburg wurde schließlich deren Zustimmung erteilt. In einem Schreiben vom 14. November 1986 hieß es ausdrücklich, die Voraussetzungen für eine Nachbildung der „Pietà“ seien gegeben; zugleich wurde darauf verwiesen, dass Barlach selbst eine Aufstellung seines Werkes im Stralsunder Johanniskloster gewünscht hätte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser historische Zusammenhang ist aus unserer Sicht von erheblicher Bedeutung. Die Pietà ist nicht irgendein Kunstwerk, das beliebig von einem Ort an einen anderen versetzt werden kann. Sie ist Teil der Geschichte des Johannisklosters und hat sich dort über Jahrzehnte zu einem eigenständigen Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich als Heldendenkmal vor der kleinen Johanniskirche vorgesehen, steht sie heute vor der Chorruine der im Zweiten Weltkrieg zerstörten kleinen Johanniskirche. Gerade in diesem Zusammenspiel von Kunstwerk, Ruine und historischem Ort liegt ihre besondere Aussagekraft. Die Pietà erinnert dort unmittelbar an die Folgen von Krieg und Zerstörung und steht zugleich für Frieden und Versöhnung. Diese Verbindung ist durch eine Verlagerung in einen Museumshof nicht gleichwertig zu ersetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wir sprechen uns daher nachdrücklich gegen die geplante Umsetzung der Pietà aus.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Sitzung des Kulturausschusses vom 27.08.2026 wurde die geplante Neugestaltung des Innenhofes des Stralsund Museums vorgestellt. Bestandteil dieser Planung ist offenbar u. a. die Präsentation der Pietà aus dem Johanniskloster.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir können nicht nachvollziehen, weshalb ausgerechnet heute dieses über Jahrzehnte gewachsene Friedenszeichen aus seinem historischen Zusammenhang herausgelöst werden soll. Mit einer Umsetzung würde nicht lediglich eine Skulptur ihren Standort wechseln. Es würde vielmehr ein aussagekräftiges Ensemble zerstört: die Pietà, die Chorruine und der historische Ort Johanniskloster gehören in ihrer heutigen Wirkung zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Neugestaltung des Stralsund Museums darf aus unserer Sicht nicht dadurch verwirklicht werden, dass an einem anderen, historisch gewachsenen Kulturstandort ein wesentlicher Bestandteil entfernt wird. Wir empfinden dies auch als mangelnde Wertschätzung gegenüber den Menschen, die sich in der Vergangenheit für den Erhalt und die kulturelle Entwicklung des Johannisklosters eingesetzt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies gilt für uns in besonderem Maße mit Blick auf Prof. Dr. Herbert Ewe, der zu den Gründungsmitgliedern unseres Bürgerkomitees gehörte. Seinen Ideen und seinem Vermächtnis fühlen wir uns bis heute verpflichtet. Gerade deshalb sehen wir es als unsere Verantwortung an, uns dafür einzusetzen, dass die Pietà an ihrem angestammten und von Barlach gewünschten Ort erhalten bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen unserer Jahreshauptversammlung am 12.09.2026 stellte Frau Dr. Heun die geplante Gestaltung des Kreuzganghofes des Katharinenklosters vor. Vorgesehen ist demnach die gemeinsame Präsentation von drei Plastiken aus der Klassischen Moderne. Neben der bereits erwähnten Pietà soll auch das „Kriegerdenkmal von 1934“ von Georg Kolbe gezeigt werden. Diese Skulptur war zuvor im Marinemuseum auf dem Dänholm aufgestellt und wurde vom Förderverein des Marinemuseums Dänholm e. V. in die Führungen einbezogen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kolbe-Plastik entstand im selben Wettbewerb, an dem sich auch Ernst Barlach beteiligte. Um „größerem Ungemach zu entgehen“, zog Barlach seinen Entwurf &#8211; eine Pietà &#8211; 1933 zurück. Beide Plastiken beziehen sich auf dasselbe historische Ereignis, den Ersten Weltkrieg, setzen sich jedoch in ihrer künstlerischen Aussage in grundlegend unterschiedlicher Weise mit diesem auseinander. Während bei Kolbe das „heldenhafte“ überwiegt, ist bei Barlach das „trauernde“ ein zentrales Motiv. Gerade vor diesem Hintergrund halten wir eine gemeinsame Präsentation beider Werke im Kreuzganghof für nicht vertretbar. Die räumliche Zusammenführung würde aus unserer Sicht die spezifische Aussage der Barlach-Pietà verwischen, ihre Rezeption relativieren und damit ihrem historischen und künstlerischen Kontext nicht gerecht werden. Eine solche Gegenüberstellung würde der Bedeutung und Intention des Werkes nicht entsprechen und wäre nach unserem Verständnis insbesondere dem Umgang Barlachs mit dem Thema Krieg nicht angemessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer Skizze stellt Barlach seine Pietà in den Kirchenraum der großen Johanniskirche, zusammen mit hochgewachsenen Bäumen im sakralen Raum. Diese Aussage gehört zur Pietà dazu, sie kann nicht von ihr getrennt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zerstörung der Johanniskirche durch den Bombenangriff von 1944 und die später aufgrund der großflächigen Schäden erfolgte Beseitigung der Kreuzgänge haben den heutigen Ort zusätzlich geprägt. Dadurch bekommt der aktuelle Standort der Pietà noch einmal eine besondere Bedeutung, liegt er doch im Schnittpunkt der Sichtachsen von der Klosterfreiheit auf den Chor und von der Külpstrasse auf den Kreuzganghof. Besser kann man Barlachs Intentionen nicht gerecht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ruine der Johanniskirche ist kein Museum, sondern ein weiter Raum, die Skulptur damit Denkmal im schönsten Sinne. Diese Raumwirkung wäre im Kreuzganghof des Stralsund Museums mitnichten zu erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Johanniskloster würde durch eine Entnahme der Pietà deutlich mehr verlieren, als das Stralsund Museum gewinnen könnte. Vor allem aber würde die Zusammenlegung mit dem Kolbe-Denkmal die unterschiedlichen künstlerischen und zeitgeschichtlichen Aussagen beider Werke in einer Weise überlagern, die wir nicht mittragen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir lehnen daher die Herausnahme der Barlach-Pietà aus ihrem heutigen räumlichen und historischen Zusammenhang und ihre gemeinsame Präsentation mit der Kolbe-Plastik im Kreuzganghof des Katharinenklosters ausdrücklich ab. Wir halten es für erforderlich, die Pietà an ihrem jetzigen Standort zu belassen und damit die besondere Verbindung von Werk, Raum, Geschichte und Barlachs eigener künstlerischer Intention zu bewahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ergänzend sei darauf hingewiesen, dass auch Georg Kolbe ursprünglich eine Aufstellung seines Denkmals im Johanniskloster vorgesehen hatte. Stattdessen wurde sie 1935 von der Stadtverwaltung am damaligen Hindenburgufer aufgestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Begründung, eine Umsetzung der Pietà sei zwingende Voraussetzung für eine umfangreiche kommerzielle Nutzung des Johannisklosters, überzeugt uns nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erfahrungen der vergangenen Veranstaltungen sprechen aus unserer Sicht eine andere Sprache. Die Nikolausmärkte am dritten Adventswochenende ebenso wie die Klosterfeste haben gezeigt, dass eine Nutzung des Johannisklosters möglich ist, ohne die Pietà dauerhaft aus ihrem Umfeld zu entfernen. Für die Nikolausmärkte wurde die eigens als Winterschutz geschaffene Einhausung genutzt. Sollte dies für einzelne Veranstaltungen erforderlich sein, könnte diese Lösung nach unserer Auffassung auch künftig verwendet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob es tatsächlich sachgerecht ist, für eine mögliche kommerzielle Nutzung an einzelnen Tagen einen historischen und kulturellen Zusammenhang aufzugeben, der sich über fast vier Jahrzehnte entwickelt hat. Whisky-, Weinmessen oder vergleichbare Veranstaltungen finden schließlich nicht an 365 Tagen im Jahr statt. Die Pietà könnte daher außerhalb einzelner Veranstaltungen weiterhin für die Öffentlichkeit im Johanniskloster sichtbar bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Verlagerung in das Stralsund Museum würde demgegenüber bedeuten, dass ihre Wahrnehmung künftig wesentlich von den Öffnungszeiten des Museums abhängig wäre. Vor allem aber ginge die unmittelbare Verbindung zur Chorruine verloren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Besonders kritisch sehen wir auch die bisherige Verfahrensweise.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass ein Vorhaben von dieser kulturhistorischen Bedeutung im Wesentlichen im Kulturausschuss vorgestellt und anschließend ohne eine umfassende öffentliche und fachliche Diskussion umgesetzt werden soll, halten wir für nicht ausreichend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Entscheidung über den Verbleib der Pietà darf aus unserer Sicht nicht allein unter dem Gesichtspunkt einer geplanten Innenhofgestaltung oder einer möglichen kommerziellen Nutzung des Johannisklosters getroffen werden. Erforderlich ist vielmehr eine transparente Abwägung der kulturhistorischen, denkmalpflegerischen, städtebaulichen und gesellschaftlichen Aspekte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gehört aus unserer Sicht zwingend die angemessene Einbindung der Stralsunder Bürgerschaft. Ebenso sollten die zuständigen Fachbereiche und fachlich relevanten Institutionen und Gremien – insbesondere der Welterbebeirat – in die Entscheidungsfindung einbezogen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das öffentliche Interesse an dieser Frage zeigt bereits jetzt, dass es sich keineswegs um eine rein verwaltungsinterne Angelegenheit handelt. Auch wir hätten erwartet, als Bürgerkomitee zumindest angehört und nach unserer Einschätzung gefragt zu werden. Dies gilt umso mehr, als wir uns gerade in den vergangenen zwei Jahren mit großem persönlichem und ehrenamtlichem Engagement für das Johanniskloster eingesetzt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir appellieren deshalb eindringlich an Sie, die geplante Umsetzung der Pietà <strong>nicht weiterzuverfolgen, bevor eine umfassende öffentliche und fachliche Diskussion stattgefunden hat.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Anliegen ist dabei nicht, die Weiterentwicklung des Stralsund Museums oder eine sinnvolle Nutzung des Johannisklosters zu verhindern. Im Gegenteil: Wir begrüßen ausdrücklich das Ziel, beide Orte lebendig und für die Öffentlichkeit zugänglich zu halten. Eine solche Entwicklung darf jedoch nicht auf Kosten eines historisch gewachsenen Ensembles gehen, dessen Bedeutung weit über die Grenzen des Johannisklosters hinausreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was sich über fast vier Jahrzehnte zu einem eindrucksvollen Zeichen des Friedens entwickelt hat, sollte nicht ohne zwingenden Grund aufgegeben werden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir werden uns deshalb mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die Pietà dort erhalten bleibt, wo sie nach unserer Überzeugung hingehört: <strong>vor die Chorruine des Johannisklosters.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sehr geehrter Herr</strong> <strong>Oberbürgermeister Dr. Badrow</strong><strong>,</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">gern hätten wir – wie sicherlich viele andere Interessierte auch – unseren Standpunkt in einem direkten Gespräch mit Ihnen und den zuständigen Stellen der Stadtverwaltung erörtert. Zugleich war es uns wichtig, unsere Position vor einer endgültigen Entscheidung unmissverständlich darzulegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus diesem Grund werden wir dieses Schreiben auch den Fraktionen der Bürgerschaft, den zuständigen Stellen der Stadtverwaltung sowie der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir hoffen weiterhin auf einen offenen Dialog und stehen für ein persönliches Gespräch selbstverständlich gern zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herzliche Grüße</p>



<p class="wp-block-paragraph">Olaf Fromme<br>Vorstandsvorsitzender<br>Bürgerkomitee „Rettet die Altstadt Stralsund“ e. V.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Anmeldung große Klosterführung</title>
		<link>https://buergerkomitee-stralsund.de/allgemein/anmeldung-grosse-klosterfuehrung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olaf Fromme]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 08:14:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir bieten eine große (außen und innen) Johannisklosterführung an. Die Führung dauert ca. 2,5 Stunden und wird von KULT-Touren DIE fromme Dagmar durchgeführt. Bitte beachten Sie, dass das Kloster St. &#8230; <a href="https://buergerkomitee-stralsund.de/allgemein/anmeldung-grosse-klosterfuehrung/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Anmeldung große Klosterführung</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wir bieten eine große (außen und innen) Johannisklosterführung an. Die Führung dauert ca. 2,5 Stunden und wird von KULT-Touren DIE fromme Dagmar durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bitte beachten Sie, dass das Kloster St. Johannis nur eingeschränkt barrierefrei ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wegen der begrenzten Kapazitäten ist eine Voranmeldung <strong>unbedingt erforderlich</strong>! Die Anmeldung kann über das nachfolgende Formular, per E-Mail unter <a href="mailto:kontakt@buergerkomitee-stralsund.de">kontakt@buergerkomitee-stralsund.de</a> oder per Telefon unter 03831/4348400 erfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bitte beachten Sie unbedingt die noch verfügbaren Plätze!</strong> Diese werden bei der Terminauswahl angezeigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Wg. noch offener Verarbeitungen kann die Zahl der freien Plätze ggf. niedriger sein.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegebenenfalls sind noch Einzelplätze verfügbar (Information vor Ort).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Führung ist kostenfrei. Spenden für die Pflege und Weiterentwicklung des Rosengartens nehmen wir gern entgegen.</p>


[contact-form-7]
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			</item>
		<item>
		<title>Buchdruckerei und Verlag Dr. Joachim Struck</title>
		<link>https://buergerkomitee-stralsund.de/stralsunder-firmen/buchdruckerei-und-verlag-dr-joachim-struck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[heiko]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 15:44:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stralsunder Firmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://buergerkomitee-stralsund.de/?p=3280</guid>

					<description><![CDATA[Mönchstraße 57 Ruf 2236 Vor 201 Jahren, am 21. Februar 1739, ist die Firma von Hieronymus Johann Struck begründet. Sie ist damit das älteste gewerbliche Unternehmen Stralsunds überhaupt. Stets vom &#8230; <a href="https://buergerkomitee-stralsund.de/stralsunder-firmen/buchdruckerei-und-verlag-dr-joachim-struck/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Buchdruckerei und Verlag Dr. Joachim Struck</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mönchstraße 57 Ruf 2236 </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor 201 Jahren, am 21. Februar 1739, ist die Firma von Hieronymus Johann Struck begründet. Sie ist damit das älteste gewerbliche Unternehmen Stralsunds überhaupt. Stets vom Vater auf den Sohn sich vererbend, befindet sich die Buchdruckerei und der Verlag sieben Geschlechterfolgen hindurch bis auf den heutigen Tag im Besitze der Familie Struck, ein in der Geschichte stralsundischer Unternehmen einzig dastehendes Beispiel vorbildlicher Berufstreue. 201 Jahre hindurch werden durch sie für Behörden, Private, Geschäftsleute, Handwerker usw. Drucksachen aller Art vom einfachsten bis zum umfangreichsten Erzeugnis her gestellt. Als älteste Buchdruckerei Stralsunds dient sie in neuzeitlicher Form der Stralsunder Wirtschaft für ihren Bedarf an Geschäfts- und Werbe- Drucksachen. Eine neu aufgestellte automatische Schnellpresse modernster Bauart ermöglicht die Lieferung auch größter Auflagen in kürzester Frist. Feinste Arbeiten werden ebenso schnell, preiswert und sauber geliefert wie Massenauflagen. Die Herstellung und der Vertrieb von Formularen der verschiedensten Art ist ein besonderer Zweig der Druckerei, der ein Verlag heimatgeschichtlichen Schrifttums angegliedert ist.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">aus dem Stralsunder Adressbuch von 1941</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>F. G. Michaelis, Weingroßhandlung</title>
		<link>https://buergerkomitee-stralsund.de/stralsunder-firmen/f-g-michaelis-weingrosshandlung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[heiko]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 15:22:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stralsunder Firmen]]></category>
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					<description><![CDATA[Einst im Löwenschen Palais ansässig, das durch Kriegsfolgen zerstört und 1995 "unrühmlich" wiedererrichtet wurde.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Geschäftsstelle Stralsund Ecke Heilgeiststr. im &#8222;Mittelpunkt der Stadt&#8220; Ruf 1648 </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 1648, dem Jahre, das endlich den 30jährigen Krieg beendete, werden Weine der verschiedensten Art in den Kellern eines alten Patrizierhauses in Wismar gepflegt. &#8222;Der Weinberg&#8220; ist die jahrhunderte alte Bezeichnung für dieses Geschäftshaus, das sich seit Generationen im Besitze der Familie Michaelis befindet. Während anfangs der Handel und die Bereitung von Süße und Gewürzweinen eine Rolle spielte, brachte das vorige Jahrhundert vorwiegend den Rotweinhandel und auch die aus dem Mittelalter stammenden Gewölbekeller unter dem Rathause wurden zur Lagerung der Weine herangezogen. Seit Jahren steht die Pflege und der Absah der jo vielfältigen deutschen Rhein- und Mosel Weine im Vordergrund. Auch in unserer Hansestadt Stralsund befindet sich seit einem Jahrzehnt eine Niederlassung.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">aus dem Stralsunder Adressbuch von 1941</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="493" height="702" src="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/08/Löwensches-Palais-edited.jpg" alt="" class="wp-image-3263" srcset="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/08/Löwensches-Palais-edited.jpg 493w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/08/Löwensches-Palais-edited-211x300.jpg 211w" sizes="auto, (max-width: 493px) 100vw, 493px" /><figcaption class="wp-element-caption">Postkarte mit dem ehem. Löwenschen Palais</figcaption></figure>
</div>


<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/08/1995_loewensches_palais.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="596" data-id="3265" src="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/08/1995_loewensches_palais-1024x596.jpg" alt="" class="wp-image-3265" srcset="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/08/1995_loewensches_palais-1024x596.jpg 1024w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/08/1995_loewensches_palais-300x175.jpg 300w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/08/1995_loewensches_palais-768x447.jpg 768w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/08/1995_loewensches_palais.jpg 1197w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Neubau 1995</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/08/2003-Heilgeiststr.-Obststand-vor-Loewenschem-Palais-.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="677" data-id="3268" src="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/08/2003-Heilgeiststr.-Obststand-vor-Loewenschem-Palais--1024x677.jpg" alt="" class="wp-image-3268" srcset="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/08/2003-Heilgeiststr.-Obststand-vor-Loewenschem-Palais--1024x677.jpg 1024w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/08/2003-Heilgeiststr.-Obststand-vor-Loewenschem-Palais--300x198.jpg 300w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/08/2003-Heilgeiststr.-Obststand-vor-Loewenschem-Palais--768x507.jpg 768w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/08/2003-Heilgeiststr.-Obststand-vor-Loewenschem-Palais-.jpg 1303w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">um 2003</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/08/Heilgeiststr.-Loewensches-Palais.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" data-id="3267" src="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/08/Heilgeiststr.-Loewensches-Palais-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-3267" srcset="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/08/Heilgeiststr.-Loewensches-Palais-1024x682.jpg 1024w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/08/Heilgeiststr.-Loewensches-Palais-300x200.jpg 300w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/08/Heilgeiststr.-Loewensches-Palais-768x512.jpg 768w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/08/Heilgeiststr.-Loewensches-Palais.jpg 1171w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Weihnachtsdeko</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/08/1998_Loewisches-Palais_Ossenreyerstr_BK-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="651" data-id="3266" src="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/08/1998_Loewisches-Palais_Ossenreyerstr_BK-1024x651.jpg" alt="" class="wp-image-3266" srcset="https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/08/1998_Loewisches-Palais_Ossenreyerstr_BK-1024x651.jpg 1024w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/08/1998_Loewisches-Palais_Ossenreyerstr_BK-300x191.jpg 300w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/08/1998_Loewisches-Palais_Ossenreyerstr_BK-768x488.jpg 768w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/08/1998_Loewisches-Palais_Ossenreyerstr_BK-1536x976.jpg 1536w, https://buergerkomitee-stralsund.de/wp-content/uploads/2026/08/1998_Loewisches-Palais_Ossenreyerstr_BK-2048x1301.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">um 1998</figcaption></figure>
</figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Gedenkstein an Schwedenkönig wieder am Platz</title>
		<link>https://buergerkomitee-stralsund.de/presse/gedenkstein-an-schwedenkoenig-wieder-am-platz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[heiko]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 12:03:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://buergerkomitee-stralsund.de/?p=3257</guid>

					<description><![CDATA[Seit dem 20. August 2026 ist der Gedenkstein für den Schwedenkönig Carl den XII nach seiner Restaurierung wieder am historischen Frankenkronwerk angebracht. Das Bürgerkomitee hat diese Restaurierung mit einem Betrag &#8230; <a href="https://buergerkomitee-stralsund.de/presse/gedenkstein-an-schwedenkoenig-wieder-am-platz/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Gedenkstein an Schwedenkönig wieder am Platz</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Seit dem 20. August 2026 ist der Gedenkstein für den Schwedenkönig Carl den XII nach seiner Restaurierung wieder am historischen Frankenkronwerk angebracht. Das Bürgerkomitee hat diese Restaurierung mit einem Betrag von € 3.000 gefördert. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.stralsund.de/shared/Nachrichtenportal/Aktuelles/Historischer-Moment-am-Frankenkronwerk-Carl-XII.-Denkstein-kehrt-an-seinen-Platz-zurueck" target="_blank" rel="noopener">Zur Pressemitteilung der Hansestadt Stralsund</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
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